Glücklicherweise bleibt uns diese Frage erst einmal erspart. Das "Cleansman"-Image (=Saubermann) aus seinerZeit in England als Spieler ist ohnehin schon veraltet, wenn man daran denkt, wie konsequent er den DFB revolutioniert hat. Jedenfalls hatte Jürgen Klinsmann damit Erfolg, löste mit seinem Spielsystem eine niemals in solchem Ausmaß vorher geahnte Fußball-Euphorie während der WM aus, die ihresgleichen sucht. Es wurde unglaublich viel gefeiert, zurecht.
Doch wäre er Trainer der Nationalmannschaft in den USA geworden, hätte das sicher an seinem Image gekratzt. Er wäre als Verräter bezeichnet worden. Verständlich wär es, wenn man daran denkt, dass er erst vor ein paar Monaten dem DFB eine Vertragsverlängerung ausgeschlagen hatte.
Jetzt ist es klar, dass die Gepräche zwischen Klinsmann und den Verantwortlichen in den USA
gescheitert sind. Es ist schon schlimm genug, dass er diesen Job überhaupt als Möglichkeit erwägt hat. Aber nun, vergessen wir das einfach, und seien wir ihm dankbar für das, was er dem deutschen Fußball gegeben hat!!

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